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Das linksradikale Kochbuch

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  • Über mich

  • Sonntag, 27. September

    Auf der Pirsch nach Macht, Pfründen und Bedeutung trägt man heute also Dolch unterm Blazer und achtet streng auf die Windrichtung. Aus der Ferne betrachtet mutet das an wie mein Vorurteil über die Ferne, in der ich mich gerade befinde. In Buchara erfuhr ich jedoch von einer Begebenheit, die sich das kluge Volk der Deutschlandbewohner gern zu Herzen nehmen darf, erst Recht ihre Repräsentanten. In der Stadt gab es eine Wasserstelle, welche die Regierung zur Versorgung der Bürger nutzen wollte. Die Besitzerin, eine alte Jüdin, weigerte sich, das Grundstück zu verkaufen. Da bot man ihr ein Grundstück zu Tausch, auf dem sie eine Synagoge errichten durfte, die erste in Buchara. Die Geschichte ist ein paar hundert Jahre alt, das Trinkwasser war nicht bekömmlich, und die Mode verführt wohl manchen, die Begebenheit rhetorisch zu missbrauchen. Aber sie ist Zeugnis einer Kulturtechnik, die uns zu entgleiten scheint. Da wurde ein Kompromiss zugunsten des Allgemeinwohls geschmiedet. Was für ein schöner Satz mit gleich zwei Vokabeln, die schwerer wiegen als alle Dolche unter adretten Blazern.

    Ich wünsche allen eine schöne Woche.

    Thomas Vöcks

    September 27, 2026

  • Sonntag, 20. September

    Im Dämmerschlaf, gestern, sehr früh am Morgen, durchfuhr mich eine fundamentale Erkenntnis. Sie muss mir von Allah geflüstert worden sein (er wohnt gegenüber meines Hotels in Taschkent), denn sie beantwortete eine Frage, die ich mir nie gestellt hatte.

    Nach dem Erwachen war diese Weisheit ein glibschiger Fisch, der sich davon zappelte. Es war eine Formel, so viel weiß ich noch, mit der sich ein Gefühl berechnen lässt. Kann sein, dass es sich um Einsamkeit handelte, vielleicht war es auch Verlassenheit. Für die Berechnung brauchte man nur zwei Faktoren, es könnten aber auch Quotienten gewesen sein, der Nebel wurde immer dichter. Im Traum waren die benötigten Zahlen im Handumdrehen ermittelt, aber das nützt jetzt ja auch nichts, und selbst, wenn ich noch alles erinnerte: Lieber Allah, und das gilt auch für all Deine Namensvetter, kümmert euch darum, dass unsere Herzen leicht sind. Oder gebt einfach zu, dass es euch nicht gibt.

    Nun sitze ich hier auf einer Terrasse in Xiva und warte schweren Herzens auf Wahlergebnisse. Hier ist es 20 Uhr 15, unten spielen Kinder, der zunehmende Mond schaut nachdenklich nach links, ich auch. Es ist ruhig, für diese Ruhe muss man weit reisen. Halbe Stunde bis zur Prognose, der Muezzin ruft, melde mich in einer Woche.

    Thomas Vöcks

    September 21, 2026

  • Sonntag, 13. September

    Wenn sich das Fernsehen mit fiktionalen Stoffen in die Gegenwart einmischt, kribbelt es in meinen Adern. Mein Zuschauerschädel kocht sich aus dem Drehbuch einen Wirklichkeitsmokka.

    Das Gebräu weckt die Lebensgeister, und wenn ich es zulasse, liest mir der Kaffeesatz vor, wie ich das Geschehen abseits meiner eingetretenen Gedankenpfade betrachten kann. Sehr ergiebig ist die fünfte Staffel Fauda, die ohne Erbarmen den 7. Oktober aufführt. Auch die Finalstaffel von Babylon Berlin springt so beidbeinig und breitbeinig in meinen Tag, dass mir der Atem stockt. Der Kaffeesatz erzählt mir, im Strudel der Meinungen besonnen zu bleiben. Die Verführung lockt an jeder Ecke, und im Zweifel hallt der Satz unseres Mathelehrers L. bis heute nach: Seid wachsam, es ist später, als ihr denkt.


    Vorgestern rief mich meine Mutter an. Sie war aufgelöst, weil die Welt so verrückt, und Deutschland, was geht denn hier ab? Ich sagte, ich bin genauso verzweifelt, habe kaum Trost in petto. Na, dann warten wir mal ab, was passiert, wenn die regieren, sagte sie. Nein, sagte ich, diese Partei gehört verboten, besser spät, als nie. Morgen wird meine Mutter 85 Jahre alt und ist in Sorge um Deutschland. So sollte es nicht sein.


    Ich wünsche allen eine schöne Woche.

    Thomas Vöcks

    September 13, 2026

  • Sonntag, 6. September

    Ich saß neben meinem ersten Kaffee, drehte die erste Zigarette und schielte auf die Schlagzeilen im Handy, dann fiel das Gerät in den Ruhezustand, die Welt aber wieder mal nicht.

    Die Ruhe der Menschheit wurde wie so vieles andere begraben unter den Trümmern zweier Wolkenkratzer. Die Attentäter und ihre Auftraggeber hatten an diesem 11. September 2001 ihren Kulturkrieg gegen gegen die Freiheit bereits gewonnen. Den Rest erledigte die sogenannte Freie Welt dann selbst, peu à peu wanderten die Errungenschaften aufgeklärter Gesellschaften in die Reißwölfe zorniger Rächer. Und die einst so mündigen Bürger ließen sich treiben. Auch ein Tag wie heute, an dem wir morgens schon wissen, dass wir abends die Fassung verlieren werden, wäre ohne den 11. September nicht denkbar. Denn die Verachtung für Demokratie und Humanismus, die danach gedieh, ist längst über den Atlantik geweht und hat den stolzen Bundesadler zum Kaninchen geschrumpft, das seit geraumer Zeit die Schlange anglotzt. Dann noch jenes Land, mit dem uns eine passable Paartherapie gelungen war, aber njet, auch Du, Brutus. So brüllen jetzt seltsame Menschen goebbelesk von kruppstählernen Podesten und versprechen Heil und das Blaue vom Himmel; Menschen, die sich längst als Störfaktoren der Konjunktur empfinden müssen, lassen sich jubilierend von der Schlange zur Schlachtbank führen. Deutschland steht nackt da, ohne den Mantel der Moral, nur manchmal leicht bekleidet, wenn Proteste die Straßen wärmen. Die Gegner der Freien Welt haben 9-11 ihren Kulturkrieg gewonnen, auch, weil sie inzwischen Verbündete unter uns haben.

    Als ich ein kleiner Junge war, servierte meine Urgroßmutter einen Schokoladenpudding, der gallebitter schmeckte. Nun war Ur-Omi mal Kaltmamsell auf Schoss Glücksburg gewesen und fühlte sich seitdem einigermaßen geadelt, Kritik empfand sie als majästetsbeleidigend. Also würgte ich den braunen Kloß runter, auch den meiner kleinen Schwester. Ich wollte nicht, dass die Lage eskaliert. Die Weitsicht eines Neunjährigen ist begrenzt.

    Ohne weitere Auslassungen über Kulinarik oder sogar Zerstreuungsangebote aus der Welt der Fiktion: Ich wünsche allen eine schöne Woche. Und bleibt stabil, wie man heute so sagt.

    Thomas Vöcks

    September 6, 2026

  • Sonntag, 23. August

    Nach der Odyssee durch die Firma Deutschland: Praktikant macht Urlaub auf Ithaka. Derweil das Sommerloch: zerschossen vom Sturmgeschütz. Und was war schön? Ein Teller Sushi.

    Die Titanic war nicht bloß ein Riesenschiff (im Vergleich zu heutigen Kreuzfahrern sowieso ein Minidampfer, das nur am Rande). Die Titanic und ihr Untergang waren ein Menetekel, die Ankündigung weiterer Untergänge, aber wer hört schon auf Menetekel. Hütet euch vor der Eitelkeit rief es und meinte damit nicht meinen prüfenden Spiegelblick, sondern die Gefallsucht auf Kommandobrücken aller Art. Die böse Schwester der kritischen Selbstbetrachtung grassiert eher selten auf Schiffen, gern aber in weißen oder als weiß gelesenen Häusern. Deren Hausherren, es sind meistens sich als Mann betrachtende Quereinsteiger, scheuen weder Fels noch Eisberg, nicht mal dünnes Eis. Aber sie sind nicht tollkühn, sondern Narren. Ein Spiegel ist nicht doof, nur der nackte Kaiser, der nicht reinschaut.


    Die Rauchschwaden über Europa trüben die Weltsicht, auch die Weisheit, und die Klugheit verrußt sowieso. Dann noch eine Ladehemmung im Sturmgeschütz der Demokratie, wie ärgerlich. Die Ausgabe kann jetzt im Zehnerpack bei eBay ersteigert werden (zurzeit ab 162 Euro). Oder einzeln, signiert von Herrn Siegmund (499,99 Euro, sofort-Kauf). Wenn man Spiegel nicht pflegt, werden sie blind.

    Ich besitze übrigens eine Ausgabe von Mein Kampf. Wenn Höcke sie signiert, kann ich wahrscheinlich vorzeitig in Rente gehen.


    Das Allzumenschliche bleibt zu oft auf der Strecke. Glück, Schicksalsschläge, Träume und deren Scheitern, also alles, was die Politik nicht kümmert – weshalb sie verkümmert. Die Serie Ripple erzählt solche Geschichten. Acht Folgen, in denen geschundene Zuschauerseelen ein Schaumbad nehmen.

    Wer danach (oder schon vorher) stabil genug ist, dem sei die Geschichte einer Ehe empfohlen, die jahrzehntelang zwischen Glück und Unglück pendelt. Ich glaube, es geht um die Frage, wann, ob und welche Entscheidungen zu treffen sind. Also ums alltägliche Ganze.


    Neulich im Green Papaya: Bestellte Sashimi und bekam den Beweis für die Allerweltsweisheit, dass das Auge mitisst.


    Ich wünsche allen eine friedliche Woche.

    Thomas Vöcks

    August 23, 2026

  • Sonntag, 9. August

    Ob Malle oder Tegernsee, die Arbeit macht nie Ferien. Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, nix geht voran. Und in sengender Augustsonne lärmt die Kakophonie der Ästhetik.

    Der Begriff Arbeit ist unkonkret und trotzdem unentbehrlich in den handelsüblichen Diskussionen über dieses arme, reiche Deutschland. Sollten Musiker und Schauspieler mehr arbeiten, damit es dem Land besser geht? Die Lieder klängen nicht schöner. Damit könnte das Thema erledigt sein, auch für die heiligen Autoschmieden im Verbrennerland; aber wir geben ja nicht auf, bevor ein Punkt atomisiert ist. Im Debattenstaub verfliegt leider die Perspektive der Nutzmenschen in Büros, aber die Filmkunst hat sie zusammengefegt.


    Satire, Wirklichkeit, man kommt da aber auch schnell durcheinander. Aufrichtigkeit ist gealtert wie das Arschgeweih. Inzwischen liegen wir als Chips auf dem Pokertisch, und viele von uns finden darauf die falschen Antworten. Aber die Fragen sind berechtigt. Der NDR hat die Stimmung mal zusammengefasst. Die Doku Die da unten schenkt den Unzufriedenen eine Bühne; doch im schlimmsten Fall wird es dem Sender wohl nicht gedankt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht ganz oben auf der Speisekarte der Scheinretter.


    Ein Orchester ist eine vielstimmige Gesellschaft, ein kluger Dirigent fügt ihre Stimmen zusammen, auch ihre Dissonanzen.


    Wer bis hier etwas emotionalen Druck aufgebaut hat, sollte mal bei Cosey Mueller reinhören.

    Das beste Druckabführmittel seit DAF.


    Das obere Zehntel mag sich schwertun, Leben von Arbeit zu unterscheiden. Ich brauche dafür nur den Juli, den August und eine Paella.


    Ich wünsche allen eine schöne Woche.

    Thomas Vöcks

    August 9, 2026

  • Sonntag, 2. August

    Endlich klappt mal was: Ein Stahlmonster kriecht durch Häuserschluchten. Pünktlich und unfallfrei. Wer das hinkriegt, kann auch gleich die Bahn sanieren. Oder Deutschland. Die Lage der Ästhetik: Janna Widmaier, wir brauchen Dich.

    Hamburg hat eine neue Brücke, sie wurde in Altona installiert. Sie ist sehr groß und hockt nun zwischen Gründerzeitbauten, als hätte sich die kleine Schwester der Elbphilharmonie verlaufen. Natürlich wurde gegen den Abriss der alten Brücke protestiert. Altona protestiert gegen alles Neue, und das ist auch gut so. Grundsätzlich bin ich aber für Brücken, gerade in Hamburg, wo es bekanntlich mehr davon gibt, als in Venedig. Außerdem dient der Koloss dem Bahnverkehr. Der kann jede Verbesserung gebrauchen, das wissen wir nicht erst seit der ZDF-Doku von Dunja Hayali, aber wer den Film sieht, kann seine Bahnkritik besser in Worte fassen. Es sei denn, Hayalis Recherche macht ihn sprachlos.

    Da viel über Female Empowerment geredet wird: Den reibungslosen Einbau der Sternbrücke hat Projektleiterin Janna Widmaier organisiert; vielleicht wird Evelyn Palla ja die beste Bahnchefin aller Zeiten.


    Neulich kaufte ich zwei sehr schöne Hähnchenschenkel. Ihr Anblick hatte mich vergessen lassen, dass ich noch Reste vom Okonomiyaki im Kühlschrank hatte. Ich beschloss, die Schenkel zu kochen. Dem siedenden Salzwasser fügte ich noch zwei Frühlingszwiebeln, einen Esslöffel Sojasauce sowie einen ordentlichen Brocken Kombu-Alge hinzu und überließ den Topf für eine gute Stunde sich selbst. Es entstand eine phantastische Brühe. Wüsste ich ihr Geheimnis nicht, würde ich mich noch tagelang fragen, was sie so besonders macht. いただきます!


    Ich wünsche allen eine schöne Woche.

    Thomas Vöcks

    August 2, 2026

  • Sonntag, 19. Juli

    Gehen wir in die Irre wie Schafe? Vielleicht hatte Jesaja recht. Und falls ja: Gilt das für die Anstalt oder Die Anstalt? Die Lage der Ästhetik am Tag des Endspiels.

    Wenn ich meinen Herd putze, freut er sich, piep, piep, piep, ich hab dich lieb, in der Induktion steckt viel Emotion. In mir auch, aber ich kann sie nicht so klar artikulieren wie das Gerät. Die Gesamtsituation erscheint mir schön und schrecklich gleichermaßen. Oder, wie der gefährliche Dichter Danger Dan singt, ich hab immer das Gefühl, hier gehöre ich nicht hin.

    Zur dunklen Seite meines Sentiments gehört eine schwelende Angst. Ich fürchte um das Glück, in einem wundervollen Land zu leben. Damit bin ich nicht allein, oder, wie der Gefährliche singt, die meisten meiner Freunde haben das gleiche Problem. Es ist schön, wenn ein Künstler diffuse Gefühle in Musik übersetzt. Darüber hinaus kann die Kunst auch auf Fragen antworten, die meistens in der Ratlosigkeit verhallen. Das ist tröstend, aber brandgefährlich.

    Denn manches Gift wirkt, bevor es verabreicht wird.


    Ich muss mein Verhältnis zu Schafen überdenken. Grasen, kacken, blöken, von wegen. Sie machen sich durchaus tiefgründige Gedanken, halten sich für die Krone der Schöpfung und ahnen nicht, dass sie einst zur Schlachtbank geführt werden. Sie sind wie wir.


    Morgen fahre ich für eine Woche nach Bayern. Ein Paradies für Liebhaber von Wurst, Sülze und sonstigen Schweinereien. Nun finde ich es unangebracht, geradezu söderisch, nach der Fabel von den Schafen ungehemmten Fleischgenuss zu propagieren. Denn es geht auch anders:


    Ich wünsche allen eine schöne Woche.

    Thomas Vöcks

    Juli 19, 2026

  • Sonntag, 12. Juli

    Tat oder Wahrheit? Lieber nur Tat, dann wird’s auch was mit Reformen. Was sind Reformen? Früher was für’s Wohl aller, ja, Kinder, wirklich. Und nun gebt fein Acht, ich hab euch etwas mitgebracht: die heißkalte Lage der Ästhetik.

    Mein Kühlschrank war kaputt. Wäre kein Problem, wenn die soziale Kälte im Land meine Butter frisch hielte, aber das tut sie nicht. Mein neuer Kühlschrank wurde in China gefertigt, der Verkäufer empfahl mir dringend, eine fünfjährige Garantie zu erstehen, aber ich sagte was von chinesischer Wertarbeit und lehnte ab. Er hat mich nicht aus dem Laden gejagt, obwohl er Lust hatte, das konnte ich sehen. Statt dessen zeigte er mir die Kalte Schulter. Deutsche Überheblichkeit ist sehr 20. Jahrhundert, und am Ende gestattete der helmutkohlige Mann den Kauf. Die kältesten aller Schultern aber sind die kalkulierten Lügen. Sie ragen aus den Nachrichten wie Eisschollen.


    Immerhin ist die Lüge gerecht, sie vernebelt Wahrheiten flächendeckend. Und flackert mal die Funzel der Erkenntnis; versucht jemand, das Irrationale in das System der Vernunft zu sortieren. Dann eilt sogar ein Spiegel-Chefredakteur sonntags an die Tastatur, damit wir diese unselige Kirche im verdorbenen Dorf lassen. Sagen, was ist? Was sein könnte? Oder nicht sagen, was ungeheuerlich ist? Wahrheit ist eine schwache Währung, wer in sie investiert, riskiert vielleicht nicht den Kopf, aber womöglich Hals und Kragen.


    Ich weiß jetzt, warum ich trotz meines Alters vor Kraft strotze und meine athletische Silhouette nie verlor: Meine Oma hat mir regelmäßig süß-saures Ragout vom Rinderherz zubereitet. Herz und Leber gehören zu den Lieblingsspeisen des norwegischen Fußballhelden Erling Haaland. Der Mann hat Geschmack! Und die Stirn, seine ganz und gar unmodernen Vorlieben zu Protokoll zu geben. Es gibt sie noch, die Furchtlosen.

    Ich wünsche allen eine schöne Woche.

    Thomas Vöcks

    Juli 12, 2026

  • Sonntag, 5. Juli

    Ich fühl mich so Sommerpause, aber auch Disco. Mein kleines Unterhaltungsprogramm zwischendurch: Die Zusammenfassung einer Tanzepoche – mit extra Szechuan, Sriracha und Glutamat-Glitzer:

    Aufwachen, tanzen, es ist später, als ihr denkt.

    Bis bald,

    Thomas Vöcks

    Juli 5, 2026

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Thomas Vöcks – frei, kreativ, radikal.

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